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Hier ist der Erfahrungsbericht zur Canon EOS 550D.

Ich hatte gar nicht damit gerechnet als es an der Tür klingelte, denn laut Sendungsverfolgung im Internet, war meine Kamera noch gar nicht in der Zustellung. Doch da war sie, meine neue Kamera. Der Postbote hielt sie in der Hand und nun war der große Moment gekommen, in dem ich von dem langen warten erlöst wurde.
Ich fing also sofort an das Päckchen zu öffnen. Natürlich war alles so wie man es kennt akkurat verpackt. Das erste was ich tat, war den Akku zu laden.
Mir fiel gleich auf, dass das Ladegerät im Gegensatz zu dem von der EOS 1000D nun zwei LED´s hatte. Eine zeigte den Ladevorgang an und die andere zeigt an, wann der Akku voll geladen ist. So jetzt hatte ich erst einmal Zeit mich mit dem Inhalt des Päckchens vertraut zu machen. Da war die Kamera, das 18-55mm Standardobjektiv, das Softwarepaket in mehreren Sprachen, ebenso wie die Anwenderdokumentation. Mir fiel gleich auf, dass das Handbuch etwas dicker ist als das meiner Vorgängerkamera. Mit im Paket waren natürlich auch das USB Kabel sowie ein Kabel um die Kamera am TV anzuschließen. Ich persönlich hätte mir gewünscht dass dem Paket auch noch das Kabel für die HDMI Übertragung beiliegt. Dieses muss man sich aber separat kaufen. Das Objektiv war in erster Linie für mich nicht so interessant, da ich dieses ja noch von der EOS 1000D kenne.
Also nahm ich mir die Kamera aus der Verpackung und mir fiel gleich das große 3 Zoll Display auf. Hoffentlich ist die Qualität auch so, wie ich schon vorher in einigen Berichten gelesen habe, dachte ich mir und schaute mir die Verarbeitung der Kamera an. Die Verarbeitung der Materialien halte ich für gelungen. Sie wirkt finde ich sehr robust und ist mit ihrem 530g Gewicht gut zu handhaben. Die Tasten an der Kamera sind gut angeordnet und leicht zu bedienen. Optisch finde ich die Kamera sehr gelungen.

Nun habe ich mir mal das Handbuch vorgenommen. Im Handbuch, sind alle Funktionen ausführlich beschrieben und so das sie leicht zu verstehen sind. Das Handbuch ist im DIN A6 Format. Das ist ein großer Vorteil, weil man es so in jeder Tasche mitkriegt. So kann man immer mal schnell etwas nachlesen, wenn man eine der vielen Funktionen vergessen hat.
So, nach dem der Akku nun vollständig geladen war, konnte es endlich losgehen. Dann noch schnell die Speicherkarte rein und los geht’s. Dachte ich zumindest, doch leider hatte ich mit meiner EOS 1000D auch meine Speicherkarte verkauft. Also ab zum Fachmarkt. Dort angekommen, wusste ich nicht so recht welche ich nehmen sollte. Also die erstbeste 8GB eingesteckt und los. Das war wohl, wie sich später herausstellen sollte, der größte Fehler den ich begehen konnte. Man sollte immer erst das Handbuch lesen. Um den vollen HD Videospaß mit der Kamera zu nutzen, benötigt man eine SD Speicherkarte der Klasse 6. Auf meiner Karte stand natürlich nichts drauf, mit der lassen sich aber keine HD Movies aufzeichnen (die Übertragungsrate, ist wahrscheinlich zu gering). Aber zum fotografieren und für VGA Movies reicht auch so eine Karte aus.
Nun war es soweit, der Moment des ersten Einschaltens. Nachdem ich Datum, Uhrzeit und Sprache eingegeben hatte, kam der volle Glanz des neuen Displays zur Geltung. Die Menüs sind gut strukturiert, wie nicht anders erwartet. Die Informationen für die Bildaufnahme, wie Belichtungszeit und Blendenöffnung werden im Display optisch gut dargestellt. Das große Highlight ist allerdings die Wiedergabe der Bilder im Display. Das Hochauflösende Display hat meine Erwartungen mehr als erfüllt.
Was mich an den Funktionen der Kamera sehr interessiert hat, ist die Möglichkeit den ISO-Wert bis auf 12800 hochzusetzen. Allerdings finde ich die Bilder ab einen ISO-Wert von 3200 schon sehr grobkörnig. Bisher konnte ich leider keine HD-Movies machen, da ich mir immer noch keine neue SD-Karte zugelegt habe. Die technischen Daten der EOS 550D kann man am besten auf www.canon.de einsehen. Sonst wird dieser kleine Beitrag doch etwas sehr lang.

Fazit: Die Canon EOS 550D lohnt sich auf jeden Fall für den ambitionierten Hobbyfotografen, der dazu bereit ist etwas mehr Geld auszugeben und dafür eine Kamera zu bekommen, die in jedem Fall Ihr Geld Wert ist.
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